Hartha

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Hartha, ebenfalls seit der Gründung eine deutsche Siedlung, wie aus den Flurbezeichnungen hervorgeht, hat heute 90 Einwohner. 1448 wird von Harte, "Ort am Wald", gesprochen. Er liegt 2 km südlich von Wechselburg an einer Berglehne oberhalb eines Bachgrundes, der zwischen zwei Harthbergen eingeschnitten ist.


Dem Wanderer erbietet sich ein beschaulicher Blick vom Dorfanfang auf Wechselburg mit dem Rochlitzer Berg im Hintergrund. Emil Lohmann, ein Landwirt mit Neigung für besondere Gartenkultur (Rosenzucht, Steingartenanlage) pflanzte 1913 anlässlich der 100jährigen Wiederkehr der Völkerschlacht bei Leipzig in der Nähe seines Hauses eine Eiche. Später wurde dort noch ein Gedenkstein für die fünf Gefallenen des Ersten Weltkrieges angebracht. 1904 initiierte besagter Emil Lohmann den Bau einer Quellwasser-Pumpstation am Höselbach.