Meusen

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Meusen, mit 99 Einwohnern eines der kleineren Dörfer der Gemeinde, liegt 2 km südöstlich von Wechselburg. Ursprünglich war es von Slawen bewohnt. Die Herkunft des Namens ist schwer zu klären. Nach alten Urkunden wird 1300 Mosin erwähnt. Es könnte auf Fliege oder Maus zurückzuführen sein. 1380 kam das Dorf in den Besitz des Klosters Zschillen.


Neben dem Obstanbau hat die Bienenzucht hier eine lange Tradition. In dem Ort existierte sogar eine Strumpfwirkerei, die 1925 pleite ging. Topografisch ist festzustellen, dass in Meusen Quellwasser als artesische Brunnen genutzt und durch Windkraft in höhere Gehöfte gepumpt wird. Das 1905 dazu eigens erbaute Windkraftrad war bis 1995 in Betrieb und ist heute ein technisches Denkmal. Entlang des Silberbaches erstreckt sich ein malerischer Wanderweg vom Meusner Loch bis zum Silbertal.