Zschoppelshain

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Zschoppelshain, zählt 185 Einwohner. Es liegt in unmittelbarer Nähe des romantischen Erlbachtales, verkehrsgünstig an der Bundesstraße 107 und ist 5 km von Wechselburg entfernt. Das Waldhufendorf wurde wahrscheinlich bereits um 1170 angelegt. Nach alten Aufzeichnungen war Zschoppelshain ein ritterliches Vorwerk, das 1386 zum Haus Zschillen gehörte. Im Laufe der Jahrhunderte hat sich der Name des Dorfes häufig geändert: 1378 Schopoldeshain, 1486 Czschoppilhayn usw.


Im Jahre 1475 ereignete sich ein "Bierstreit", denn ein Zschoppelshainer Kretschmar (Schankwirt) befasste sich des "Brauens, Mälzens und Bierausschrotens", um das Gebräu an Ablasstagen, Kirchweih, Kirchmesse und Wallfahrten "mit gutem Nutz zu verschänken", und machte damit den Städten Rochlitz und Mittweida Konkurrenz. Sie waren damals die einzigen Anbieter des Gerstensaftes in der Gegend, da das Kloster Zschillen noch kein eigenes Schänkhaus hatte. Natürlich erhoben sie Einspruch, dass "sich jemand würde unterstehen anderes und fremdes Bier dahin zu schaffen", und behielten (ihr Vor-) Recht.